Sonntag, 29. Mai 2016

Macht Windkraft in Ettlingen Sinn?

"Unser Gebiet ist das windschwächste in Baden-Württemberg."

Direktor beim Regionalverband Mittlerer Oberrhein Hager, BNN 08.04.2016. Trotz geringer Messwerte ist der Ausbau der Windkraft vorgesehen!

Klimaschutz? Klimawandel? CO2?


Die Grafik macht es deutlich:
Windflaute vom 25 - 28.05.2016, in der bundesweit rund 26.000 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von 42.000 MW (Bundesverband Windenergie) gerade mal lächerliche 500 bis 3.500 MW Windstrom (Agora Energiewende) produziert werden!


Die McKinsey Company stellt auf ihrer Seite https://www.mckinsey.de/energiewendeindex#uebersicht klar:
"Mit zuletzt 925 Mt ist der CO2e-Ausstoß von seiner 2020-Zielmarke (750 Mt) weit entfernt. Gleichzeitig stieg der Stromverbrauch, so dass die Zielerreichung von „realistisch“ auf „unrealistisch“ sank."

Dienstag, 12. April 2016

Wenig Wind in Ettlingen

Das windschwächste Gebiet in der Region

Dass das Gebiet Ettlingen bis Malsch ein bekanntermaßen windschwache Gegend ist, ist ja hinreichend bekannt.

Einige interessante Aussagen zur Windkraft macht Regionalverbandsdirektor Gerd Hager in einem Interview mit der BNN vom 08. April 2016:

- Unser Gebiet (des Regionalverbands) ist das windschwächste in Baden-Württemberg.

- Dennoch sollen hier 40 bis 50 Windkraftanlagen aktiv werden, trotz geringer Messwerten!

-In der Region gibt es eine kräftige Förderung für Windkraftanlagen, andernfalls würde sich ihr  Betrieb bei den schwachen Windwerten gar nicht lohnen

- "Widerstand" gibt es besonders in Ettlingen und Malsch!

Das komplette Interview ist auf der Seite von proNaturRaum nachzulesen:
http://www.pronaturraum.de/2016/04/08/fuenf-standorte-in-der-planung/

In Ettlingen sind manche Leute der Meinung, dass auch Ettlingen seinen Beitrag zur Energiewende leisten muss. Da die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist, stellt sich die Frage, ob die Windkraft-Industriegebiete nur deshalb gebaut werden, damit Investoren als Empfänger von Fördermitteln profitieren und Vogelschredderanlagen die Landschaft verschandeln können?

Kreuzelberg / Funkturm Spessart Ortseingang im Vergleich Diemelsee-Adorf

Freitag, 1. Januar 2016

Die Weltuntergangs-Beschwörer und die Klimaretter

"Ein Komet wird die Erde treffen!"

Nein, kein Komet, wir haben ja die Windkraft!

BDI-Chef Grillo: „Wir können aus Deutschland heraus nicht das Weltklima retten."

Entsprechend einem sektengleichen Motto "glauben" tatsächlich die Leute daran, dass die "Wind-Energiewende" uns vor einer Klimaveränderung schützen wird. Seit Millionen von Jahren hat es immer Klimaveränderungen gegeben und für die Kürze der Zeit des industriellen Zeitalters ist es schwer, einen Nachweis für den vom Mensch gemachten Klimawandel zu erbringen.

Die Lemminge stürzen sich nicht Massenselbstmördern gleich die Klippen herab. Das ist eine Legende und ein Märchen. Aber kein Märchen ist, dass die Windkraft in Deutschland mit einer mittelalterlichen Technik weder das Weltklima retten wird, noch die Aufgaben einer kompetenten Energiepolitik lösen wird.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Vom Sauren Regen und der Windkraft

Wie groß war der Schock Anfang der 1980er Jahre, als der saure Regen den deutschen Wald zu zerstören drohte. "Unser Wald stirbt"! Das war das ganz große politische Thema. Das befürchtete Waldsterben blieb jedoch aus und die Sorge, dass wir in Zukunft keinen Wald mehr haben würden, war vergessen.

Was wurde eigentlich aus dem Waldsterben?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/umweltschutz-was-wurde-aus-dem-waldsterben-a-1009580.html

Waldsterben hat einen neuen Namen: Windkraft



(Bildquelle: Gegenwind Vogelsberg)

Heute werden die deutschen Wälder gerodet, um Platz für große Windparks zu machen. Keiner fragt nach den langfristigen Auswirkungen, die durch die versiegelten Flächen von ehemaligen Waldgebieten entstehen könnten. Dass es Folgen haben wird, kann wohl nicht bezweifelt werden. Das Speicherpotenzial des Waldbodens bei Regen wird überhaupt nicht berücksichtigt. Was passiert bei Starkregen und wie stark ist das Grundwasser betroffen? Der Wald als regionaler Klimaregulator wird ebenso nicht beachtet.

Und das stört niemanden? 

Montag, 21. Dezember 2015

Guido Wolf spricht über Windkraft in Ettlingen-Spessart

Der CDU-Spitzenkanditat betonte am 19.12.2015 auch in Spessart, dass "Baden-Württemberg kein Windland" ist.

Und er stellte auch klar, dass Windkraft nur dort Sinn macht, wo die Wirtschaftlichkeit gegeben ist.
"Landschaftsverbrauch ohne rentablen Ertrag, das sei nichts". (BNN 294, 19.12.2014)

Ähnlich äußerte er sich schon früher:

11.08.2015 SÜDWEST PRESSE
CDU-Spitzenkandidat Wolf: Windräder nur an besten Orten
http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/CDU-Spitzenkandidat-Wolf-Windraeder-nur-an-besten-Orten;art1158552,3374413

02.11.2014 badische-zeitung.de
Eine Windanlage bedeute einen erheblichen Eingriff in die Landschaft, also müsse der Ertrag den Eingriff schon rechtfertigen, denn "wir haben nur eine Landschaft".
http://www.badische-zeitung.de/titisee-neustadt/guido-wolf-redet-der-cdu-ins-gewissen--93931097.html

Dass der Regionalverband nun die Vorranggebiete festgelegt hat, ohne dass vorab eine wirtschaftliche Prüfung stattfindet, muss nachdenklich stimmen. BNN 286, 10.12.2015. Es stellt sich die Frage, ob zunächst die Windkrafträder aufgestellt werden sollen und dann "mal schauen", ob was geht? Dass OB Arnold sich seiner Stimme während der Sitzung enthielt (BNN 288, 12.12.2015), nachdem er sich wiederholt gegen die Windkraft in Ettlingen ausgesprochen hatte, ist ebenso schwer verständlich.